Nachwuchskräfte für eine grünere Schifffahrt

Die maritime Branche hat massiv mit der Gewinnung von Nachwuchskräften zu kämpfen. Dies gilt sowohlauf deutscher als auch auf niederländischer Seite.

Die maritime Nachwuchsgewinnung ist zwar primär auf nationaler Ebene zu lösen, allerdings werden zusätzliche Impulse durch einen grenzübergreifenden Austausch erzielt. Dabei geht es nicht nur darum maritime Berufe bekannt zu machen und zu bewerben, sondern auch explizit darum, eine Sensibilisierung von (potenziellen) Nachwuchskräften für die Themenstellung Green Shipping bzw. eine nachhaltige und umweltschützende Schifffahrt vorzunehmen.

Schüler und Studenten sollen für die Themenstellung GreenShipping sensibilisiert werden und können somit frühzeitig als Fachkräfte gewonnen werden.

In diesem Zusammenhang werden Maßnahmen entwickelt, das Image maritimer Berufe bezüglich der Nachhaltigkeit zu verbessern und die Berufsausbildung (wieder) attraktiver zu gestalten.

  • Expertenworkshops „Maritime Berufe“
  • Aktionsplan „Maritime Berufe“
  • Veranstaltungen zur maritimen Berufsorientierung mit der Zielgruppe Schüler
  • GreenShipping-Studentenaustausche/-Exkursionen
  • GreenShipping-Studentenwettbewerbe

Die Aktivitäten sind in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit einschlägigen Schifffahrts- und Arbeitsmarktakteuren vorgesehen. Neben den Reedereiverbänden (VDR und KVNR), Werftverbänden und andere Branchenvereinigungen, Arbeitsämtern/Berufsbildungszentren werden die Industrie- und Handelskammern, die Wachstumsregion Ems-Achse sowie insbesondere die Bildungseinrichtungen und (Hoch)Schulen eingebunden.

Know-how-Transfer für eine grünere Schifffahrt

Deutsch-Niederländische Green-Shipping Plattform

Auf deutscher und niederländischer Seite haben in den letzten Jahren verschiedene GreenShipping-Aktivitäten stattgefunden, teilweise miteinander, teilweise in separaten Initiativen. Mit dem MariGreen-Projekt soll – über die technologischen Einzelprojekte und die Projektpartner hinaus – der grenzübergreifende Austausch im Bereich GreenShipping vertieft und weiterentwickelt werden.

Hierfür werden folgende Formate grenzübergreifend entwickelt und durchgeführt:

  • Kick-off-Veranstaltung
  • Abschlussveranstaltung
  • GreenShipping-Symposien
  • GreenShipping-Workshops
  • GreenShipping-Thementouren
  • Webportal (auf MariGreen-Website: www.marigreen.eu)

Die Aktivitäten sollen in enger Kooperation und Zusammenarbeit mit einschlägigen „GreenShipping-Akteuren“ durchgeführt werden. Neben den MariGreen-Projektpartnern sollen die Reedereiverbände (VDR und KVNR), Werftenverbände und andere Branchenvereinigungen sowie einschlägige Projektträger wie z.B. das Center of Maritime Technologies in Hamburg oder CMTI/Netherlands Maritime Technologies, LNG-Plattform Nederland, Energy Valley und Expertise- en InnovatieCentrum Binnenvaart (EICB) eingebunden werden.

Sämtliche Aktivitäten sollen zudem in enger Kooperation mit dem Niedersächsischen GreenShipping Kompetenzzentrum stattfinden.

Dieses wurde im Sommer 2015 in der Geschäftsstelle Leer beim MariGreen Leadpartner MARIKO GmbH sowie der Hochschule Emden/Leer installiert. Eine weitere Geschäftsstelle befindet sich in Elsfleth. Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen finden Sie unter www.greenShipping-niedersachsen.de

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